Brennstoffzelle Feststoffbatterie Ampere Batterie (Starterbatterie) One-Pedal-Driving
Alternativen zu unserem Vergleichstest

Volvo, Nio, Audi, Porsche

Wäre einer davon eine passende Alternative zu unserem Vergleichstest?

ELECTRIC WOW / 13.08.2026.

Alternativen zu unserem Vergleichstest

Posted by: Mag. Severin Karl

Elektro-SUVs mit 800-Volt-Technologie, Allrad und einer Leistung zwischen 400 und 500 PS gibt es gar nicht sooo häufig. Wären zur gleichen Zeit entsprechende Testauto-Slots frei gewesen, diese Kandidaten hätten gut zu unserem Fotoshooting gepasst.

BMW iX3 50 xDrive, Mercedes GLC 400 4Matic und Xpeng G6 AWD Performance – Vergleichstests wie diese sind für uns Redakteure richtig lässig. Auch das Fotoshooting in der Werft Korneuburg hat Spaß gemacht.

>> Hier geht es zum Vergleichstest der Premium-SUVs mit 800-Volt-Technologie

Das Konzept muss passen

Die drei Modelle waren zum Zeitpunkt des Vergleichstest "aufgelegt", wie man so schön sagt. An den Volvo EX60 hatten wir natürlich sofort gedacht, doch der kommt gerade erst nach Österreich, es gab noch keinen Testwagen. Bei reiflicher Überlegung fielen aber viele Modelle, die wir auf den ersten Blick als passend erachtet hätten, weg. Denn es gab ein paar Voraussetzungen, ein enges Korsett für den Vergleich, wo die drei erwähnten Modelle einfach perfekt hineinpassen:

  • 800-Volt-Technologie
  • Leistung zwischen 400 und 500 PS
  • Allradantrieb
  • Basispreis unter 80.000 Euro

Somit "Leider nein"

Und hier wird es schwierig, denn nahezu alle anderen SUV-Modelle, an die man für gewöhnlich denken würde, passen nicht so richtig ins Konzept. Wir dröseln auf:

  • Audi Q6 e-tron quattro: Mit 428 PS am unteren Rand positioniert. Für die vergeichbaren 462 PS muss die Launch Control aktiviert sein. 626 Kilometer Reichweite passen ganz gut – besser als der G6 –, aber die DC-Ladeleistung von 270 kW weist auf das "hohe Alter" (seit 2024 gebaut) des Konzepts hin.
  • Volvo EX60 P10 AWD: 660 Kilometer Reichweite, 370 kW DC-Laden, ab 66.490 Euro. Der passt doch gut! Ja eh, nur bei den 510 PS müsste man ein Auge zudrücken. Wie gesagt: Testwagen kommen erst.
  • Porsche Macan 4: Mit Overboost gerade einmal 408 PS, aber schon in der Basis 88.200 Euro teuer, dazu 270 kW DC-Laden wie beim Audi. Sorry Porsche, das passt wirklich nicht.
  • Nio EL6: Ab 64.990 Euro klingt gut, dann hat er aber nur die kleine Batterie drin, die bloß für 406 Kilometer taugt. Große Batterie = bis 529 Kilometer, dann aber auch viel teurer. Und der Gamechanger: 400 Volt. So fällt auch dieser Chinese raus.
  • Eine Batteriespannung von 800 Volt, wodurch entsprechend hohe Ladeleistungen realisiert werden können, findet man bei vielen weiteren SUVs. Aber so richtig in unseren Vergleich passen die wenigsten davon. Hyundai und Kia gehören etwa zu den 800-Volt-Pionieren, doch die Allradmodelle von Ioniq 5 bzw. EV6 sind entweder zu schwach (325 PS) oder viel zu stark (650 PS). Ähnlich ist es beim Polestar 3, der neuerdings auf 800 Volt hochgerüstet wurde. Das Allradmodell beginnt bei 544 PS und kostet ab 86.900 Euro in der Basis – eine zu hohe Diskrepanz. Das gleiche Spiel beim Smart #5: 588 PS leistet der schwächste Allradler, wobei das Modell Pulse ab 58.500 Euro vor allem zu unserem Xpeng im Vergleich sehr gut gepasst hätte.

Links zu "Leider-nein"-Modellen

>> Weiterlesen: Schon gefahren – Volvo EX60: Der Familienjäger
>> Weiterlesen: Schon gefahren – Polestar 3 jetzt mit 800-Volt-Technologie
>> Weiterlesen: Smart #5 Brabus im Test – Power Smartie
>> Weiterlesen: Schon gefahren – Audi Q6 e-tron Sportback