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Megane-Facelift kratzt an der 500-Kilometer-Schwelle

Renault Communications

ELECTRIC WOW / 03.07.2026.

Megane-Facelift kratzt an der 500-Kilometer-Schwelle

Posted by: Mag. Severin Karl

Mit LFP-Zellchemie statt wie bisher NMC bietet das französische Kompaktmodell mehr Reichweite und kann auch schneller laden. Renault spricht von 25 Prozent Zeitersparnis. Das Angebot wird übersichtlicher und ein neuer Farbton wurde angerührt.

Schiefer-Blau matt heißt jene neue Farbe, die nun für den Renault Megane E-Tech Electric erhältlich ist. Wer sie sieht weiß: Hier schlummert fix das Update des 4,2 Meter kurzen Kompakten darunter. Natürlich weisen auch Designneuheiten darauf hin. Renault meint, "mit Ausnahme der Scheinwerfer sind alle Komponenten neu", wenn es um die Frontpartie geht. Vor allem die Lichtsignatur – rhombusförmig und im Schachbrettmuster – sticht ins Auge.

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Gutes Packaging der Batterie

Doch das neue Design ändert nichts am Können des Megane. Die neue Technologie sehr wohl. Im Mittelpunkt steht dabei die 67-kWh-Batterie mit LFP-Zellchemie, die etwas höher baut als bisher. Tatsächlich wuchs der Megane so leicht in der Höhenabmessung. 20 Millimeter, um genau zu sein. Renault unterstreicht die Packing-Effizienz der batterie von 53 Prozent, wodurch Energiedichte und nutzbare Kapazität optimiert werden. Was sagt das dem Endverbraucher? Während mit den früheren NMC-Batterien (maximal 60 kWh) bestenfalls 470 Kilometer zurückgelegt werden konnten, können nun 500 Kilometer als WLTP-Reichweite verlautbart werden.

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Made in France

Nachdem Reichweite und Batteriegröße für viele Autofahrer nicht alles sind, konnte auch die Ladepower nach oben geschraubt werden. Statt 130 kW fließen nun 165 kW im besten Fall am DC-Charger durch die Leitungen. Von 15 auf 80 Prozent geht es in etwa 24 Minuten und somit 25 Prozent schneller als bisher. Der Motor, ein Synchronmotor mit gewickeltem Rotor, kommt ohne seltene Erden aus. Er ist "Made in France". Während der Motor aus Cléon kommt, wird der Megane selbst in Douai gebaut, also ebenso auf französischem Boden. Wie schon mit seinen beliebten E-Klein- und Kompaktwagen Twingo (gebaut in Slowenien), R5 und R4 setzt Renault also auf seinen Europa-Zugang, der heute nicht mehr selbstverständlich ist.

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Optional lädt er AC mit 22 kW

Nachdem Renault meint, dass etwa zwei Drittel der Megane-Kunden Elektro-Neulinge sind, möchte man diesen den Zugang erleichtern. Künftig gibt es somit zwei Ausstattungsvarianten: Techno und Alpine, wobei letztere mit dem Bezug zur Sportmarke größere Felgen (fix 20 Zoll) und lässige Designmerkmale wie Türverkleidungen mit Farbverlauf mit sich bringt. Das abgebildete Schiefer-Blau ist eine von nun sieben Karosseriefarben. 22-kW-Laden gibt es optional. Warum? Weil der 11-kW-AC-Lader eigentlich mehr Sinn ergibt, nachdem er V2L-tauglich ist. Externe Geräte können so geladen oder betrieben werden. Wann das 218 PS starke Fahrzeug nach Österreich kommt, kann der Importeur noch nicht sagen. Ebenso werden noch keine Preise genannt.

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Fakten zum Renault Megane Update

  • Noch keine Angaben zu Preisen und Marktstart in Österreich
  • Batterie und Kapazität: LFP statt NMC, 67 kWh
  • Reichweite: bis 500 km
  • AC-Laden mit 11 kW und V2L-Funktion
  • AC-Laden optional mit 22 kW – dann aber ohne V2L-Funktion
  • DC-Laden mit 165 kW statt wie bisher mit 130 kW
  • DC-Ladedauer: 24 Minuten von 15 auf 80 % SoC
  • Leistung 218 PS (wie bisher beim Modell EV60)
  • Motor und Fahrzeug kommen aus der ElectriCity in Frankreich (ein Industriekomplex zwischen mehreren Produktionsstätten)