Plug-in-Hybrid Boosten One-Pedal-Driving Null-Emissions-Fahrzeug Brennstoffzelle
VW: Aus dem ID.4 wird der ID. Tiguan First impressions image

Volkswagen Group/Porsche Holding

ELECTRIC WOW / 03.10.2026.

VW: Aus dem ID.4 wird der ID. Tiguan

Posted by: Mag. Severin Karl

Kurz vor der Weltpremiere des VW ID. Tiguan durften wir in dem brandneuen Elektro-SUV, das den ID.4 ablöst, Platz nehmen. Anfang 2027 kommt er auf den Markt.

Eigentlich hatte der VW-Importeur ja zum ID. Polo geladen, den wir auch fahren konnten. Das >> Video zur ersten Ausfahrt mit dem VW ID. Polo findet ihr hier. Doch an der Location "Zum Gogosch" in Donnerskirchen stand dann auch der Nachfolger des ID.4 parat – was in einem Nebensatz der Einladung auch so angekündigt war. Mittlerweile ist aber bereits bekannt, dass das künftige Elektro-SUV ID. Tiguan heißen wird. Gerne weisen wir in diesem Zusammenhang immer darauf hin: Alle BEV mit Zahlen schreibt VW zusammen, alle mit Namen auseinander. Also ID.4, aber ID. Tiguan.

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Alte Werte weitertragen

Das neue Design tut dem Fahrzeug gut, trotz Folierung ist er sofort als VW zu erkennen. Was wieder zum ID. Polo passt: Während die ersten ID.-Modelle etwas komplett Neues sein wollten, wird nun wieder verstärkt Wert gelegt, sich nicht zu weit vom gewohnten Design-Erbe zu entfernen.

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Der Tiguan wird aber nicht ersetzt, das ist wichtig zu betonen. Verbrenner – auch als Plug-in-Hybrid – und Stromer werden parallel in Österreich angeboten, wenn die Neuheit 2027 auf den Markt kommt. Bis dahin wird man auch die letzten Designfeinheiten kennen, denn die Weltpremiere findet wohl am 8. Oktober statt. Und mittlerweile wartet das Internet bereits mit geleakten Bildern auf … Noch keine Preise und weitere konkrete Angaben.

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Vielversprechende Eindrücke

Eigentlich war das Fahrzeug zugesperrt, dennoch wurde für uns eine Ausnahme gemacht und wir durften uns sowohl ins Cockpit des ID. Tiguan setzen, als auch den Frunk öffnen. Viel Platz ist unter der Haube nicht – da bieten andere Hersteller nach wie vor mehr. Aber damit das Ladekabel nicht hinten Platz wegnimmt, taugt das Abteil natürlich schon. Ganz im Gegenteil der Innenraum, hier waren wir hoch erfreut, auch wenn wir offiziell noch gar nichts sehen durften – die wichtigen Details waren alle abgedeckt. Der Nachfolger des ID.4 sollte, so viel können wir sagen, lieber ganz eigenständig gesehen werden. Von der Qualität und den verfügbaren Features wird im Vergleich zum Vierer ein neues Level erreicht.

Wie es bisher lief

Derzeit liegen Tiguan und Tayron (der optional siebensitzige Tiguan) noch weitaus besser im Rennen um die Gunst der Kunden. "Allein im vergangenen Jahr wurden vom Tiguan und seinem Schwestermodell Tayron deutlich mehr als eine Million Exemplare ausgeliefert", heißt es vom Importeur. "Im Feld der rein elektrischen Modelle sind der ID.4 und die Schrägheckversion ID.5 ebenfalls beliebt – mit mehr als 950.000 ausgelieferten Exemplaren seit 2021 gehören sie zu den erfolgreichsten E-Modellbaureihen (BEV) der Volkswagen AG."

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Der Name Tiguan war Leser-Entscheidung

Und, wisst ihr, wie der Tiguan zu seinem Namen gekommen ist? 2007, noch bevor das erste Modell vorgestellt wurde, konnten Leser von AUTO BILD (und seiner Schwester-Magazine) aus diversen Namensvorschlägen wählen. Die Mischung aus Tiger und Leguan ist es schließlich geworden. Leser, die für diesen Namen gestimmt haben, konnten – zuerst noch mit dem VW Touareg (den Tiguan gab es ja noch nicht) – in diversen On- und Offroad-Prüfungen gegeneinander antreten. Als Gewinn stand einer der ersten produzierten Tiguan bereit. Fun Fact: Dieser ging nach Österreich!